Freie Demokraten: Inklusion aussetzen!

logo-stadtratsfraktionFDP will Lehrer und Schüler entlasten und Förderschulen erhalten – statt ideologischer Zwangsinklusion

Saarbrücken, den 03.01.2017 – Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat fordern eine vorübergehende Aussetzung weiterer Maßnahmen zur Inklusion. „Wir warnen vor einer weiteren Forcierung der Inklusion an Saarbrücker Schulen. Bereits die jetzige Situation belastet Schüler, Lehrer und Eltern über Gebühr!“, so Tobias Raab, bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion. Die Rahmenbedingungen an den Saarbrücker Schulen ermöglichten es derzeit nicht die Inklusion weiter voranzutreiben. „Die Klassen sind zu groß und die Ausstattung nicht vorhanden, um jedem Kind individuell die bestmögliche Schulbildung zu ermöglichen“, so Raab.

Dieser Kritik hatte sich am Montag auch der Junge Saarländische Lehrerinnen und Lehrerverband mit der Aktion „Wir kreiden an“ angeschlossen. „Während Förderschulen geschlossen werden, wird die Situation an den Regelschulen immer prekärer. Die FDP hatte daher im Dezember eine bessere Finanzierung inklusiver Maßnahmen beantragt, was sowohl von CDU als auch der rot-rot-grünen Ratsmehrheit abgelehnt worden war. Hieraus sind nun die Konsequenzen zu ziehen. Wer aus der Inklusion eine Ideologie macht und diese trotz fehlender personeller und sachlicher Voraussetzungen durchpeitschen will, der überfordert nicht nur unsere Lehrerinnen und Lehrer, sondern schadet besonders den Kindern, die nicht ausreichend individuell gefördert werden können. Bis die notwendigen Voraussetzungen geschaffen sind fordern wir daher die Aussetzung weiterer Maßnahmen“, so Raab abschließend.

 

Verantwortlich:

Julien Simons

FDP Stadtratsfraktion Saarbrücken

Fraktionsgeschäftsführer

 

Rathaus-Carrée

Zi. 205

66104 Saarbrücken

Telefon:              0681 905-1745

Fax:       0681 905-1747

fdp-fraktion@saarbruecken.de