Ludwigspark: Freie Demokraten bleiben bei Kritik an der Saarbrücker Verwaltung

Raab: Ludwigspark seriös, ehrlich und transparent fertigstellen

Saarbrücken, 19.02.2019 – Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat bleiben bei ihrer Kritik am bisherigen Vorgehen der Saarbrücker Verwaltung im Zusammenhang mit dem Umbau des Saarbrücker Ludwigsparkstadions.

„Es bleibt dabei, dass die Kostensteigerung im Vergleich zum Planungsbeginn und Fragen über die ursprünglichen Fragen und die Gegenfinanzierung aufwirft. Gerade bei der Gegenfinanzierung bleiben wir bei unserer Forderung nach einem Betriebs- und einem Vermarktungskonzept.“, so Raab.

Solange kein fertiges Konzept für den Betrieb und die Vermarktung des Stadions vorliege und die Refinanzierung damit nicht gesichert sei, würden die Freien Demokraten weiteren Millionenausgaben nicht zustimmen. „Weder wurden Bemühungen zum Sponsoring oder der Vermarktung des Stadions und der Namensrechte angestellt, noch scheint die Finanzierung solide aufgestellt. Von einer echten Gegenfinanzierung kann nicht die Rede sein, wenn im Kernhaushalt nur Projekte nach hinten verschoben werden und der Sanierungsstau damit vergrößert wird.“, so Raab.

Die Freien Demokraten hatten sich in der Sondersitzung enthalten, um Kritik an den fehlerhaften Planungen der Verwaltung zum Ausdruck zu bringen, gleichzeitig aber einen Baustopp mit den damit verbundenen Schäden für Stadt und Verein abzuwenden. „Es ist gut, dass der Baustopp gegen das Votum der Grünen verhindert werden konnte.“, so Raab. Bedenklich sei jedoch, dass das rot-rot-grüne Bündnis bei einer so zentralen Frage zerstritten sei. „Es wird Zeit, dass in Saarbrücken wieder Politik aus einem Guss gemacht wird. SPD, Linke und Grüne scheinen hierzu nicht mehr in der Lage zu sein.“, so Raab abschließend.

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