CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP schließen Kooperationsvereinbarung für eine Zusammenarbeit im Bezirksrat Dudweiler

Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung des Bezirksrates Dudweiler am 4. Juli
2019 haben sich die Fraktionen von CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP
auf eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung verständigt, die die nachhaltige
Entwicklung des Stadtbezirks in den Mittelpunkt stellt. Im Rahmen der
Kooperation sollen Ralf-Peter Fritz (CDU) zum Bezirksbürgermeister sowie
Karsten Schade (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zum Beigeordneten gewählt
werden.
„Unser Stadtbezirk braucht Veränderung und neue Impulse in der ökologischen,
sozialen und wirtschaftlichen Stadtteilentwicklung. Die bevorstehende Etablierung des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit bringt sowohl große Chancen als auch Herausforderungen mit sich, die ein gemeinsames politisches Zusammenarbeiten über die politischen Lager hinaus erfordern. In diesem Bewusstsein haben wir uns dazu entschieden, eine projektbezogene Kooperation zu schließen, die es uns ermöglicht, wichtige Projekte für die Zukunft des Stadtbezirks Dudweiler anzustoßen.“
, so die Fraktionsspitzen der Kooperationspartner Jörg Jarolimeck (CDU), Xenia Löckmann (GRÜNE) und Erik Schrader (FDP).


Zu den anstehenden Projekten gehöre unter anderem das Hinwirken des Bezirksrates
auf die Einrichtung eines „Urwaldes vor den Toren der Universität“, der zur
Attraktivitätssteigerung des Bezirks beitrage. Ein solcher Wald könne darüber hinaus
einen Baustein des Klimaschutzkonzeptes darstellen, das für die Landeshauptstadt
Saarbrücken entwickelt werden soll. Um die Eindämmung der Klimakrise und ihrer
Folgen als Aufgabe von höchster Priorität zu verankern, strebten die
Kooperationspartner zudem die Ausrufung des Klimanotstandes für den Stadtbezirk
Dudweiler an.

Ein weiteres Kernprojekt bestehe in der Weiterentwicklung des Dudweiler Ortskerns,
bei der ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung angestrebt werde. Die
Kooperationspartner seien sich einig, dass bei der Gestaltung der Dudweiler
Fußgängerzone sowohl die Interessen der Anwohner und Geschäftstreibenden
berücksichtigt werden als auch der Charakter einer Fußgängerzone erhalten und ihre
Attraktivität gestärkt werden solle.

Die Kooperationspartner haben sich ferner vorgenommen, gegenüber dem Land und
der Landeshauptstadt für eine Renovierung der Bahnhöfe im Stadtbezirk sowie die
Entwicklung eines Radwegenetztes einzutreten. Zusätzlich wollen sie sich unter
anderem auch für eine Wiederbelebung der Partnerschaft mit Saint-Avold einsetzen,
indem insbesondere die Jugend z.B. durch Kindergärten, Schulen und
Jugendabteilungen der Vereine aktiv in die Partnerschaft einbezogen werden sollen.
Schließlich hat sich die Kooperation vorgenommen, die Etablierung einer Tafel im
Stadtbezirk zu unterstützen.
Die Partner betonen, dass diese Vereinbarung den Willen zur Kooperation in für den
Stadtbezirk wichtigen Zukunftsfragen unterstreicht, die übrigen Fraktionen des
Bezirksrats jedoch keineswegs ausgeschlossen, sondern vielmehr zur
Zusammenarbeit im Dienste des Stadtbezirks eingeladen werden sollen.

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