Dr. Isringhaus: Verwaltung muss endlich eine Lösung für die Schun-Affäre finden.

Schlechtes Konfliktmanagement kostet Steuerzahler sechsstelligen Betrag

Saarbrücken, den 05. Juli 2019 – Der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat, Dr. Helmut Isringhaus, kommentiert die Berichterstattung rund um die Folgekosten des Rechtstreits mit dem Saarbrücker Feuerwehrchef, wie folgt: 

„In meinen Augen hat hier die städtische Führung, allen voran der Sicherheitsdezernent Harald Schindel, auf ganzer Linie versagt. Der Fall Schun verursacht zwei beachtliche Kostenblöcke im städtischen Haushalt. Zum einen muss die Stadt den Helfern der Freiwilligen Feuerwehren wohl rund 100.000 Euro Aufwandsentschädigungen zahlen, weil diese im Zeitraum der massiven Krankheitsfälle der Berufsfeuerwehr die Sicherheit der Saarbrücker gewährleisteten. Zum anderen hatte man sich mit Herrn Schun geeinigt ihn sechs Monate ,zur Hospitanz‘ in eine andere Dienststelle zu versetzen. Dabei bezieht er aber weiterhin sein volles Gehalt von der Landeshauptstadt Saarbrücken. Damit ist Herrn Schun wohl der bestbezahlte Praktikant der Bundesrepublik!“.  

Ferner merkt Isringhaus an, dass am Ende der sechsmonatigen Hospitanz in Dortmund damit zu rechnen sei, dass Schun nach Saarbrücken zurückkehre. Die Verwaltung habe wohl gehofft sie könne das Problem aussitzen. Eine Strategie, die bereits in der Vergangenheit kläglich gescheitert sei, so Isringhaus weiter. 

„In meinen Augen muss die Verwaltung das Gespräch suchen und eine nachhaltige Lösung finden. Ansonsten stehen wir in einem halben Jahr wieder an demselben Punkt. Die Stadtspitze muss die verbleibende Zeit der Hospitanz nutzen, um proaktiv zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP im Saarbrücker Stadtrat abschließend.

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