Zur Grundsteuerform und der Ankündigung des Finanzministers Strobel äußert sich das FDP-Landesvorstandsmitglied Julien François Simons wie folgt:

„Es ist seit Monaten klar, dass das Grundsteuermodell der Großen Koalition eine Sackgasse ist. Es ist bürokratisch, es wird zu einem Mietenturbo führen, insbesondere in den urbanen Zentren. Das war die Ausgangslage und insofern ist das, was im Bundestag erreicht worden ist, vor allem ein Erfolg für die Steuerzahler, die Grundstücksbesitzer und auch die Mieter. Die Freien Demokraten konnten verhindern, dass Millionen von Grundstückseigentümern mit zusätzlicher Bürokratie belastet werden.

Durch die Öffnungsklausel bekommen die Bundesländer die Möglichkeit, ein unkompliziertes Flächenmodell bei der Grundsteuer einzuführen und können so ein bürokratisches Bewertungsmodell vermeiden. Deshalb ist es für mich vollkommen unverständlich, dass der Finanzminister Strobel bereits auf die Verwendung der Öffnungsklausel verzichtet hat. Die saarländische Regierung muss es sich stattdessen zur Aufgabe machen, ausufernde Bürokratie und zusätzliche Belastungen für die Steuerzahler zu verhindern.“

Menü schließen