Dr. Isringhaus: Zügiges Coronaschutzkonzept für Reiserückkehrer und Grenzgänger notwendig – abgestimmte Strategien besser als Grenzschließungen

Dr. Isringhaus: Zügiges Coronaschutzkonzept für Reiserückkehrer und Grenzgänger notwendig – abgestimmte Strategien besser als Grenzschließungen
Dr. Helmut Isringhaus . Copyright: Andreas Schlichter

Der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Saar, Dr. Helmut Isringhaus, fordert ein mit den Reiseländern abgestimmtes bundesweites Gesamtkonzept für den Coronaschutz bei Reiserückkehrern sowie ein besonders detailliertes gemeinsames Konzept für die Großregion:

„ Die Gesundheitsminister hätten sich viel früher überlegen müssen, wie man mit Reiserückkehrern umgeht. Es scheint so, als wäre erst mitten in der Urlaubszeit aufgefallen, dass eine mögliche Gefahr verstärkter Corona-Infektionen nach Auslandsreisen bestehen könnte. Wir brauchen nun ein nachhaltiges Gesamtkonzept, wie man mit den Reiserückkehrern umgeht. Einmaliges Testen am Flughafen reicht aufgrund der Inkubationszeiten nicht aus, zumal Einreisende über Land- und Seewege gar nicht getestet werden können. Mit den Reiseländern abgestimmte Präventionsmaßnahmen und Quarantänebestimmungen müssen schnell und detailliert beraten und beschlossen werden. Gerade hier im Grenzgebiet ist mit den Nachbarn in Luxemburg, Grand Est und Rheinland-Pfalz eine gemeinsame Vorgehensweise bei verstärkten Ausbrüchen zu erarbeiten. Dazu sollten zielgerichtete Testungen genauso gehören wie die frühzeitige Isolierung infizierter Personen. Der grenzüberschreitende Austausch muss dabei nach allen Möglichkeiten gewährleistet bleiben“.