Die FDP Stadtratsfraktion weist auf die wichtigen Zukunftsaufgaben des Dezernates für Bildung, Kultur und Jugend hin. Die FDP ist für eine Verschiebung der Wahl.

Durch den Ausschreibungstext für die Stelle des Dezernenten für Bildung, Kultur und Jugend in Saarbrücken ist es zu einer öffentlichen Diskussion gekommen, welche Voraussetzungen ein Kandidat haben sollte.

Die Mitglieder der FDP Fraktion sehen jedoch unabhängig von dem Ausschreibungstext, auf den sich immerhin über 20 teilweise sehr qualifizierte Personen beworben haben, die Notwendigkeit, einen Bewerber zu wählen, der den Aufgaben am besten gewachsen ist und den vielfältigen Themen des Dezernates neue und notwendige Impulse geben kann.

Die FDP folgt dabei gerne auch – entsprechend dem Koalitionsvertrag – einem Vorschlag der Koalitionspartner, wenn sie wie beispielsweise bei der Wahl zur Bürgermeisterin und zum Baudezernenten einen qualifizierten, den Aufgaben gewachsenen Kandidaten oder Kandidatin präsentieren. Dies würde das Vertrauen in die Stadtverwaltung und die zukünftige und richtungsweisende Arbeit des Dezernates, gerade vor den nun sehr großen Herausforderungen im Bildungs- und Kulturbereich für ein lebens- und liebenswürdiges Saarbrücken, stärken.

Aufgrund der vielen guten Bewerberinnen und Bewerber sowie der öffentlichen Diskussionen über die Besetzung plädiert die FDP Fraktion für eine Verschiebung der Wahl. So wäre ausreichend Zeit intensive Gespräche zu führen und die Beste oder den Besten für das Amt auszuwählen.